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Eine junge Hochschule ...

Die HTW Berlin ist eine vergleichsweise junge Institution. Am 1. April 2004 beging sie ihr zehnjähriges Bestehen als rechtlich selbständige Fachhochschule. Das Jubiläum feierten Professoren, Mitarbeiter und Studierende mit einem "zehnsprung".


... mit historischen Wurzeln

Die historischen Wurzeln des heutigen Bildungsangebots lassen sich bis ins wilhelminische Kaiserreich zurückverfolgen. 1874 wurde die „Fachschule für Dekomponieren, Komponieren und Musterzeichnen" gegründet. Zu den Vorgängereinrichtungen der HTW Berlin gehört auch die 1948 gegründete Ingenieurhochschule Berlin der DDR. Sie ging im Oktober 1991 in der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Gründung auf. In dieser Gründungsphase übernahm die Hochschule die Gebäude und Liegenschaften der früheren Hochschule für Ökonomie (HfÖ) in Berlin-Karlshorst.


Mit beinahe 10.000 Studierenden in rund 70 Bachelor- und Masterstudiengängen sowie noch einigen wenigen Diplom-Studiengängen zählt die HTW Berlin heute zu den mittelgroßen Hochschulen in Deutschland.


Auf einen Blick

  • 2009 Umbenennung in HTW Berlin (1. April) und offizielle Eröffnung des fertiggestellten Campus Wilhelminenhof (1. Oktober), Auflösung der Hochschulstandorte Allee der Kosmonauten, Blankenburger Pflasterweg und Marktstraße

  • 2008 Gründung des Berliner Instituts für Akademische Weiterbildung (BIfAW)

  • 2006 Bezug der ersten Gebäude auf dem Campus Wilhelminenhof

  • 2004 Feier des zehnjährigen Bestehens mit einem zehnsprung

  • 1996 Integration der Fachhochschule der Deutschen Telekom

  • 1994 Erlangung der rechtlichen Selbstständigkeit

  • 1991 FHTW Berlin in Gründung: Eingliederung der Ingenieurhochschule Berlin sowie Übernahme der Liegenschaften der Hochschule für Ökonomie in Berlin-Karlshorst und der Ingenieurhochschule Berlin-Wartenberg in Blankenburg

  • 1948 Gründung der Ingenieurschule für Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauwesen, seit 1988 Ingenieurhochschule Berlin

  • 1874 Gründung der Fachschule für Dekomponieren, Komponieren und Musterzeichnen, später Textil- und Modeschule der Stadt Berlin, später Ingenieurschule für Bekleidungstechnik, seit 1990 eine Sektion der Ingenieurhochschule Berlin

Breites Fächerspektrum in fünf Fachbereichen

Die fünf Fachbereiche der HTW Berlin bieten ein bemerkenswert breites Fächerspektrum in den Bereichen Technik, Informatik, Wirtschaft, Kultur und Gestaltung. Es reicht von den klassischen Fachhochschul-Disziplinen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Betriebswirtschaftslehre bis zu jüngeren, innovativen Ausbildungsangeboten wie Informationstechnik/Vernetzte Systeme, Construction and Real Estate Management oder Regenerative Energiesysteme.

Rankings bescheinigen der HTW Berlin regelmäßig eine vorzügliche Ausbildungsqualität. Fremdsprachen sowie Schlüsselqualifikationen kommt eine große Bedeutung zu. Die Studierenden können aus einem umfangreichen Angebot von Fremdsprachenkursen auf allen Schwierigkeitsstufen auswählen. Fächer wie “Vortragstechnik” oder “Präsentationstraining” sind fester Bestandteil des Stundenplans; einschlägige Veranstaltungsangebote werden darüberhinaus von einem hochschuleigenen Career Service konzipiert. Ideale Voraussetzungen finden alle, die einen Teil ihres Studiums im Ausland absolvieren möchten. Die HTW Berlin pflegt Kontakte zu über 100 Hochschulen weltweit und hat ein dichtes Netz von Kooperationsbeziehungen aufgebaut.

Kooperationen für die Forschung

An der HTW Berlin werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie innovative Bildungs- und Kulturprojekte in einem breiten thematischen Spektrum realisiert. Themen der Informationsgesellschaft werden dabei ebenso behandelt wie umwelt- und energiebezogene Problemstellungen. Während sich die betriebswirtschaftliche Forschung auf die Förderung von Existenzgründungen und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen konzentriert, befasst sich die sozio-ökonomische und politikberatende Forschung mit aktuellen Fragestellungen, beispielsweise europäischen und nationalen Arbeitsmarktpolitiken oder den Auswirkungen der Globalisierung. Ausgewählte Projekte zum Erhalt des kulturellen Erbes und aus dem Designbereich runden das Spektrum ab. Die HTW Berlin kooperiert in Berlin, Deutschland und Europa mit mittelständischen Unternehmen, Gewerkschaften, Verwaltungen, Verbänden, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Einzelpersonen.

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